Dienstag, 21. Oktober 2014

Wild Cards - George R.R. Martin


Wild Cards- Das Spiel der Spiele 
Autor (Herausgeber): George R.R. Martin
Verlag: Penhaligon Verlag
Seiten: 544
Preis: 15,00€

Seit sich in den Vierzigerjahren das Wild-Card-Virus ausgebreitet hat und Menschen mutieren lässt, gibt es neben den normalen Menschen auch Joker und Asse. Joker weisen lediglich körperliche Veränderungen auf, während Asse besondere Superkräfte besitzen. Da ist zum Beispiel Jonathan Hive, der sich in einen Wespenschwarm verwandeln kann, oder Lohengrin, der eine undurchdringliche Rüstung heraufbeschwört. Doch wer ist Amerikas größter Held? Diese Frage soll American Hero, die neueste Casting Show im Fernsehen, endlich klären. Für die Kandidaten geht es um Ruhm und um so viel Geld, dass sie beinahe zu spät erkennen, was wahre Helden ausmacht.

Da ich ein totaler Superhelden Fanatiker bin, hat mich der Klappentext von Wild Cards total neugierig gemacht. Als ich dann ein Exemplar von Blogg dein Buch bekommen habe, musste ich direkt anfangen zu lesen. Das Cover gefällt mir sehr gut, da es die Handlung meiner Meinung ganz gut wiederspiegelt. Ein weiterer Grund warum ich mich auf das Buch gefreut habe war, dass man über George R.R. Martin wirklich nur gutes hört und ich mich mal selbst überzeugen wollte. Doch leider ist meine Stimmung zu beginn des Lesens wieder ein wenig gesunken. Irgendwie hab ich ziemlich schlecht in die Handlung hinein gefunden und außerdem wurde noch keine große Spannung aufgebaut, was mich ein wenig demotivierte.  Da wild Cards von mehreren Autoren geschrieben wurde, gibt es auch mehrere Protagonisten. Die Protagonistin waren mir alle mehr oder wenig sympathisch, aber sie sind mir nicht ganz ans Herz gewachsen und ich konnte mich nicht so wirklich mit ihnen identifizieren. Schreibstil war sehr flüssig und man hat kaum bemerkt, dass mehrere Autoren hinter der Handlung stecken. Ich empfand es eher als Positiv, dass jeder Protagonist seinen "eigenen" Schreibstil hatte. Die Spannung hat sich am Anfang wirklich in Grenzen gehalten und es kam einem öfter einmal ein wenig langatmig vor, da meiner Meinung nach das ganze Superhelden Thema noch nicht so ganz aufkam. Jedoch ab dem Zeitpunkt als sich ein par der Protagonisten auf den Weg nach Ägypten machen wurde das Ganze schon interessanter und die Spannung nahm deutlich zu. Die Idee an sich finde ich wirklich gelungen, jedoch hat mir an der Umsetzung ein wenig das besondere Etwas gefehlt und an manchen Stellen die Spannung. Trotzdem kann ich das Buch weiterempfehlen für all diejenigen, die auch mal über etwas langatmige stellen hinwegsehen können. 

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